Soforthilfen

Wer wird unterstützt?

Anträge können von 

  • gewerblichen Unternehmen,
  • Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft,
  • Sozialunternehmen in der Rechtsform einer GmbH, die vom Finanzamt als steuerbegünstigte (gemeinnützige) Körperschaft im Sinne des § 5 Absatz 1 Nr. 9 KStG anerkannt wurden, sowie
  • Selbstständigen, von Soloselbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen 
  • mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) gestellt werden, mit Hauptsitz des antragstellenden Unternehmens bzw. Wohnsitz der antragstellenden Einzelperson in Hessen.

In Anlehnung an eine Definition der EU in Bezug auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verstehen wir als Unternehmen „jede Einheit, unabhängig von ihrer Rechtsform, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt.“ Hierzu zählen auch gemeinnützige Sozialunternehmen, sofern diese aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen.

Was wird unterstützt?

Die Soforthilfe soll die hessischen Wirtschaftsakteure, die unverschuldet infolge der Corona-Virus-Pandemie in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Situation bzw. in massive Liquiditätsengpässe geraten sind und diesen Liquiditätsengpass nicht aus eigener Kraft ausgleichen können, unterstützen. Daher soll ein einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss für einen Zeitraum von drei Monaten gewährt werden.

Dieser Zuschuss zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, kann z.B. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.Ä. verwendet werden.

Liquiditätsengpässe oder Umsatzeinbrüche, die bereits vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind allerdings nicht förderfähig.

Der Zuschuss ist ertragsteuerlich in dem Jahr zur berücksichtigen in dem er nach den steuerlichen Einzelgesetzen entstanden ist. Der Zuschuss ist als echter Zuschuss nicht umsatzsteuerbar.

Wie wird gefördert?

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten) und beträgt bis zu:

  • Bis zu   5 Beschäftigte:  10.000 Euro für drei Monate,
  • Bis zu 10 Beschäftige:   20.000 Euro für drei Monate, 
  • Bis zu 50 Beschäftigte:  30.000 Euro für drei Monate. 

Teilzeitbeschäftigte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen. Zur Umrechnung von Teilzeitkräften und 450 Euro-Jobs in Vollzeitäquivalente:

  • Mitarbeiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5 
  • Mitarbeiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75 
  • Mitarbeiter über 30 Stunden = Faktor 1 
  • Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3 

Auszubildende oder in der beruflichen Ausbildung stehende Personen mit Lehr- oder Berufsausbildungsvertrag (pro Person 1 VZÄ)

Die Obergrenze für die Höhe der Förderung entspricht dem unmittelbar infolge der Corona-Virus-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass oder entsprechenden Umsatzeinbruch, maximal jedoch den oben genannten Förderhöchstbeträgen.

Die Anzahl der Beschäftigten ergibt sich aus der Berechnung der Vollzeitäquivalente, die anhand der Regelungen der Definition der EU in Bezug auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erfolgt.

Antragstellung Zuschüsse

Die Antragstellung für Zuschüsse des Bundes und des Landes Hessen wird ab Montag, dem 30. März 2020 beim Regierungsbezirk Kassel für den gesamten hessischen Bereich möglich sein! Unter "weiterlesen..." kommen Sie direkt zum Onlineportal für die Antragsstellung!

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Soforthilfe beantragen - so gehts

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen stellt konkrete Ausfüllhinweise zur Verfügung.

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Soforthilfe - wichtige Details

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hat ein ausführliches FAQ zu den Soforthilfen angelegt.

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Anleitung zum Upload von Dokumenten

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen unterstützt Sie mit einer Anleitung, wie Dokumente auch ohne Scanner nur mit dem Handy digitalisiert werden können.

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Eckpunkte der Förderungen

Das Land Hessen konkretisiert die Förderhilfen des Landes Hessen und des Bundes und informiert über steuerliche Soforthilfen.

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IHK Beratungshotline zur Soforthilfe für Unternehmen

Die IHK Lahn-Dill hat eine Telefon-Hotline eingerichtet und steht dort für Fragen zum Antragsprozess zur Verfügung.

Hotline: 06441 / 9448 2222 und 02771/ 842 1111

Die Telefon-Hotline steht ab Montag den 30.03.2020 werktags von 08.00 Uhr – 20.00 Uhr zur Verfügung.

Gerne können Sie Ihre Fragen an die IHK auch per E-Mail an soforthilfe@lahndill.ihk.de zusenden.

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Beratung bei der Antragstellung durch die Handwerkskammer Wiesbaden

Ihre Ansprechpartner der Handwerkskammer

Die Handwerkskammer Wiesbaden berät ihre Mitgliedsbetriebe und hilft, wenn es erforderlich ist, beim Stellen des Online-Antrags. Bitte stellen Sie konkrete Fragen aber erst, wenn der Antrag auch online verfügbar ist. Auch die Handwerkskammer hat aktuell noch keinen Zugriff auf das Antragsverfahren.

Die Handwerkskammer eine zentrale Corona-Hotline eingerichtet. An der Hotline werden Sie mit dem nächst freien Berater verbunden:

Corona-Hotline 0611 136-333, auch Sa. + So. von 10 - 15 Uhr

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Andere Anfragen

Wurde Ihre Frage nicht beantwortet? Wir sind für Sie da. Richten Sie Ihre Frage an wifoe@lahn-dill-kreis.de und wir werden uns bemühen, Sie Ihnen zu beantworten. Bitte denken Sie auch darüber nach, ob Ihnen die hier aufgeführten Institutionen und Verbände zielgruppengerechtere Einzelfallinformationen zur Verfügung stellen können. Aufgrund der Anzahl der eingehenden Anfragen bitten wir Sie um Verständnis, wenn eine Antwort mit Verzögerung erfolgt. Wir können Informationen zur Verfügung stellen. Eine Einzelfallbeurteilung können wir nicht abgeben. Diese Übersicht erfährt mit jedem neuen Kenntnisstand ein Update.

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